F.A.U.S.T. reloaded - Nasca Theaterprojekt - Maria Reiche und die Nascalinien - Ich bin keine Dame - ich bin ein alter Stock F.A.U.S.T. reloaded Termine Startseite Kontakt
Ein außergewöhnliches Frauenschicksal im Theater: Maria Reiche. Ein selbstbestimmtes Leben in großer innerer Freiheit und Unabhängigkeit. Das Stück beginnt mit der „Lebensführerin“ Maria Reiche, sie beschwört die magische Bedeutung der Wüste und erzählt ihr Leben.

Maria Reiche aus Dresden ist 1932 in die Welt aufgebrochen, nach Peru. Sie hat lange das Empfinden, ihre Lebensaufgabe, ihre „Bestimmung“ nicht gefunden zu haben, bis ein amerikanischer Professor sie bittet zur Sommersonnenwende im Dezember Linien der riesigen Wüstenzeichnungen bei Nasca mit dem Stand der Sonne zu vergleichen. Vielleicht stellen die Bilder ja astronomische Berechnungen dar. Später wird sich herausstellen, es sind zu viele Linien, Bilder, geometrische Figuren, um präzise Berechnungen abzubilden. Aber Maria Reiche hat ihre Lebensaufgabe gefunden, die jahrhundertealten Geoglyphen zu schützen und zu untersuchen und sie so publik zu machen, dass die UNESCO sie 1994 dem Welterbe der Menschheit zuschlägt. Ihre Ziehtochter Esparta, eine Campa-Indianerin aus der Amazonasregion, deren besondere Stimmbegabung sie entdeckte und der sie ermöglichte, in Deutschland eine Ausbildung zur Opernsängerin zu machen, ist ihr Gesprächspartnerin und Hilfe zur Reflektion.Esparta wird – aus dem Off – von der realen Esparta Rios gesprochen und gesungen, die in Berlin als Sängerin lebt.

Die Bühne – Wohnort und Wüstenrand – wird umgrenzt durch Projektionen der berühmten Bilder und ihrer Briefe und Tagebücher. Opernmusik, peruanische und deutsche Volkslieder strukturieren die Erzählung eines ungewöhnlichen Lebens.

Pressestimmen (mehr auf der Termine-Seite):


"Klaibers Duktus ist unaufgeregt, seltener dringlich. Fließend wechselt sie zwischen Spiel und sympathisierendem Bericht, alles aufgehellt von Musik und schönen Bildern. Ein starker Abend." (Frankfurter Neue Presse)

" ...und nebenher erzählt sie aus ihrem Leben, mit eben der uneitlen knochentrockenen Sachlichkeit, die Maria Reiche auszeichnete. Und dennoch lässt die Schauspielerin spüren, was hinter der spröden Schale vorgeht...man spürt in Klaibers Spiel den Drang nach Unabhängigkeit, die kompromisslose Identifikation mit der Aufgabe...Und die musikalischen Einblendungen ebenso wie die Projektionen von Natur, Wüste, Landschaftszeichnungen und Sternenhimmel verweben das in ein großes spirituelles Ganzes." (Reutlinger Generalanzeiger)

Einsicht in das Stück